05.01.2011
Ausgerüstet mit Schwimmflügeln und Schwimmbrett toben Max und Emma im Schwimmbecken der Johanniter-Ordenshäuser. Gemeinsam mit zehn weiteren Kindern der Tagesstätte Luftikus erwerben sie dort das Schwimmabzeichen.
„Uns wird hier eine tolle Möglichkeit geboten, den Kindern das Schwimmen beizubringen", sagt Erzieherin Heike Rabbe, Leiterin der Kindertagesstätte. Voneinander lernen heißt dabei die Devise. Aus diesem Grund sind die Kindertagesstätte und die Klinik eine Kooperation auf verschiedenen Ebenen eingegangen.
Neben der Betreuung in den Bereichen Logopädie, Ergotherapie und der Krankengymnastik, sollen Kinder der Tagesstätte Luftikus in den Johanniter-Ordenshäusern nun auch das Schwimmen erlernen. „Fernziel soll dann das Seepferdchen sein", erklärt Heike Rabbe. In den ersten Übungsstunden lernen die Kinder jedoch erst einmal den Umgang mit dem Wasser kennen. „Viele Kinder haben bisher unterschiedliche Erfahrungen mit dem Wasser gemacht. Teilweise sind einige von Ihnen auch noch nie in einem Schwimmbad gewesen", sagt Heike Rabbe.
Damit jedes Kind gezielt trainiert werden kann, beaufsichtigen gleich vier Erzieherinnen die zwölfköpfige Kindergruppe. Voraussetzung für die ordnungsgemäße Betreuung im Schwimmbad ist daher der Erwerb eines DLRG-Schwimmabzeichens. „Sicherheit steht bei uns natürlich an erster Stelle", erklärt Heike Rabbe, die selbst sogar das DLRG-Abzeichen in Gold besitzt.
Auch Michael Schelp, Kaufmännischer Leiter der Johanniter-Ordenshäuser, sieht viele Vorteile in der Kooperation. „Für unsere Mitarbeiter, die meist mit älteren Leuten arbeiten, ist das natürlich eine besondere Abwechslung, aus der sie viel lernen können", erklärt Michael Schelp, der gemeinsam mit Heike Rabbe einen weiteren Ausbau der Kooperation zwischen Ordenshäuser und Kindertagesstätte plant. „Wir hoffen, dass wir in Zukunft auch ein Eltern-Kind-Schwimmen anbieten können", sagt Heike Rabbe in diesem Zusammenhang.
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