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05.03.2010

Saubere Hände in den Johanniter-Ordenshäusern sind der beste Grippe-Schutz

Viren lauern auch auf Einkaufswagen und Lichtschaltern

Über den Sinn und Nutzen der Grippeimpfung geraten Experten noch immer in Streit - doch dass Hygienemaßnahmen eine Ansteckung verhindern können, darin sind sich alle einig. Und so diente der Aktionstag „Saubere Hände" in den Johanniter-Ordenshäusern nicht nur der Mitarbeiterschulung, sondern auch der Patienten- und Besucherinformation.

Denn Viren lauern nicht nur in den Krankenhauszimmern. „Überall wo etwas angepackt wird, kann man sich anstecken", erläutert Britta Bültemeier, Hygienefachkraft der Ordenshäuser. Denn fasst man sich anschließend mit den Händen ins Gesicht, können die Keime in die Schleimhäute geraten und sich im Körper ausbreiten.

Auf die Begrüßung mit Händeschütteln kann man ja- zumindest in Grippezeiten- verzichten, aber was tun gegen die Keime, die auf Einkaufswagen und Treppengeländern, auf Lichtschaltern und Wasserhähnen lauern? Wichtigster Tipp der Expertin: anschließend die Hände gründlich mit Seife waschen- mindestens 30 Sekunden lang. Menschen mit erhöhtem Erkrankungsrisiko wie Schwangeren und chronisch Kranken empfiehlt sie den Gebrauch eines flüssigem Desinfektionsmittels, das man auch immer bei sich tragen sollte. „ Kittelflaschen" werden solche kleinen Behältnisse genannt, die beispielsweise Schwestern und Pfleger in Krankenhäusern immer bei sich tragen. Aber auch die Desinfektionsmittel reinigen nicht von selbst - wie die Besucher des Aktionstages erfuhren. 30 Sekunden lang hatte sich Ursula Tesching die Hände eingerieben, um dann in der Testbox mit Hilfe von UV-Licht etliche verkeimte Flächen zu entdecken. „Zwischen den Fingern muss ich mir mehr Mühe geben", lautet ihr Fazit. Schließlich weiß sie nach der Beratung, wie wichtig saubere Hände bei der Grippe-Vorbeugung sind.

So vermeiden Sie Ansteckung

 

Wer einer Ansteckung mit (Grippe-)Viren vorbeugen will, sollte folgende Tipps von Britta Bültemeier beherzigen

 

Waschen Sie Ihre Hände mehrfach täglich 30 Sekunden lang mit Seife-auch zwischen den fingern.

Schwangere und chronisch Kranke sollten statt Seife ein flüssiges Desinfektionsmittel benutzen.

Vermeiden Sie es, die Schleimhäute von Mund, Augen und Nase zu berühren.

Halten Sie Abstand, verzichten Sie auf Händeschütteln, Umarmen und Küssen.

Lüften Sie geschlossene Räume drei bis vier Mal täglich für zehn Minuten







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