10.12.2009
Die kleine Pfefferkuchentür des verschneiten Hexenhäuschens ist weit geöffnet, die Hexe selbst stapft durch den süßen, glitzernden Schnee. Auf dem winterlichen Markt der Johanniter-Ordenshäuser stellten Annette Gustke und Andrea Zoch ihre Zuckerhäuschen und Pfefferkuchenmänner aus und verkauften diese zu Gunsten des Fördervereins der Ordenshäuser.
„Es ist ein altes Familienrezept. Und das darf natürlich nicht verraten werden", erklärte Annette Gustke die Herstellung der phantasievollen Pfefferkuchenhäuser. Sicher ist, dass das Backen des Lebkuchens den beiden viel Mühe gekostet hat.
„Mit dem Backen haben wir vor eineinhalb Monaten angefangen", sagte Andrea Zoch. Mischen, wiegen, sieben und rühren - traditioneller Pfefferkuchenteig verlangt Genauigkeit. Kreativität war dann beim Richten und Verzieren der Hexenhäuschen und Pfefferkuchenmänner gefragt.
Mit Zuckerguss wurden die Hauswände befestigt, dem Männchen aus süßem Gebäck eine Pfeife in die Hand gedrückt. Die Dachgiebel erhielten ihren letzten Anstrich, indem sie mit bunter Schokolade dekoriert wurden.
Beim Probieren konnten sich die Besucher des winterlichen Marktes davon überzeugen, wie köstlich das Gebäck schmeckt. „Für die Weihnachtszeit schicke ich meiner Tochter etwas von dem Pfefferkuchengebäck, ich bin mir sicher, sie wird sich darüber sehr freuen", sagte Christel Bednarski, Patienten der Reha-Klinik. Sie und die anderen Bewohner haben in den Adventswochen die Chance, an zwei Workshops der Pfefferkuchenbäckerinnen in der Klinik teilzunehmen.
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